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Probleme mit Alkohol?
Präsentation der ehrenamtlichen Suchtkrankenarbeit Ihrhove 
hier

 Rat und Hilfe und Lebensgeschichten....... 

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Hilfe ist möglich,dem der sich danach sehnt
Fragen wie:Wann bin ich abhängig?..Welche Möglich-keiten habe ich, gesund zu werden..

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eine Angehörige berichtet...bis dass der Alkohol euch scheidet.
Lebensgeschichten, wie sie "normal" sind, wenn ein Parnter abhängig ist....

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Link (Lebensgeschichte)  
Ausstieg aus der Sucht, ist das möglich? Eine Betroffene berichtet...
 

Info:
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"sauf dich doch zu Tode!" 
Eine harte Aussage? Jedoch der Nullpunkt ist
der erste Schritt zur Heilung....
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..."eigentlich" wollte ich ja frei sein....
Schluss mit "eigentlich"!
"

Suchen Sie Informationen zur Onlinesucht?
Die gibts
hier.....

Kontakt
Heinrich Schaa

Tel.: 04955 4488 
Fax: 04955 990039 E-Mail: blaues.kreuz.ihrhove@gmx.de

Renate Schröder- Arling

Tel.: 04955 972935
EMail:
rs.wol@t-online.de

Ludwig Venenga

Tel.: 04961 73909
EMail: ludwig.venenga@ewetel.net

Hagen Engberts

Tel.: 04955 7405 EMail:

Dieter SkowradziusTel.: 04961 2870

Weitere Infos zum Thema: Abhängigkeit?
Hier erfahren Sie mehr...
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Forschungsergebnisse Alkohol? mehr
Hier ein paar Infos zum Thema Ecstasy...mehr.
Zum Thema:   Alcopops
Gift im Glas, Chaos im Kopf...mehr..
Information über die Trunkenheitsfahrt im Straßenverkehr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Bild Alkohol als Gesellschaftsproblem
Alkoholismus zählt zu den größten gesellschaftlichen Problemen in
Deutschland. Die Deutsche Hauptstelle gegen Suchtgefahren schätzt die
Zahl der Alkoholkranken in Deutschland auf 2,5 Millionen. Alkohol hat
schon zahlreiche Familien zerstört. Jede sechste Kündigung in Deutschland erfolgt
auf Grund von Alkoholmissbrauch. Rund ein Viertel aller Arbeitsunfälle sind
auf Alkoholkonsum zurückzuführen. Nicht zu vergessen sind Hunderte von Opfern im Straßenverkehr. Die wirtschaftlichen Kosten, die durch die Schäden des Alkoholkonsums verursacht werden, sind in Milliardenhöhe angesiedelt.

Trinken Sie zu viel?
Alkohol ist neben dem Rauchen das am weitesten verbreitete Suchtmittel. Eine Grenze, an der Genuss aufhört und Sucht anfängt, läßt sich nicht genau bezeichnen. Mäßiger und regelmäßiger Alkoholgenuss muss nicht in jedem Fall gesundheitsgefährdend sein. Man versucht die Abhängigkeit daher durch mehrere Faktoren zu umschreiben. Liegen drei oder mehr dieser Faktore
vor, spricht man von Alkoholabhängigkeit:

  • Zwang: Sie verspüren den starken Wunsch, Alkohol zu trinken.
  • Kontrollverlust: Sie sind nicht mehr in der Lage, den Alkoholkonsum vernünftig zu steuern.
  • Entzugserscheinungen: Nach Absetzen oder Einschränkung des Alkoholkonsums treten körperliche Beschwerden auf.
  • Gewöhnung: Sie benötigen immer mehr Alkohol, um die ursprüngliche Wirkung zu erreichen.
  • Vernachlässigung: Sie gehen nicht mehr Ihren Interessen nach oder wirken mit der Zeit ungepflegt.
  • Anhaltender Alkoholkonsum trotz Gesundheitsschäden: Sie trinken, obwohl ärztliche Untersuchungen eindeutig ergeben haben, dass Ihre Gesundheit in Gefahr ist.
  • Alkoholkonsum zu unpassenden Zeiten: Sie trinken während der Arbeitszeit oder auch im Straßenverkehr Alkohol.
  • Alkoholkonsum ohne Rücksicht auf soziale Auswirkungen: Sie trinken weiter, obwohl Sie Probleme in der Familie haben oder der Alkohol der Grund für den Arbeitsplatzverlust war.

Man unterscheidet auch zwischen unterschiedlichen Trinkgewohnheiten und deren Ursachen:

  • Der Konflikttrinker (Alpha-Trinker) benötigt größere Mengen Alkohol nur in Konfliktsituationen.
  • Der Gelegenheitstrinker (Beta-Trinker) trinkt nur zu bestimmten Anlässen im Übermaß wie auf Festen
    oder im Urlaub. Er hat sonst keine Probleme mit Alkohol.

  • Konflikt- oder Gelegenheitstrinker sind nicht alkoholabhängig. Sie sind aber hochgradig gefährdet, alkohol-
    abhängig zu werden. Zu diesen beiden Gruppen gehören mehr Menschen, als man gemeinhin denkt.


Unter den echten Alkoholabhängigen unterscheidet man drei Gruppen

  1. Der süchtige Trinker (Gamma-Trinker) hat die Kontrolle über sein Trinkverhalten komplett verloren.
  2. Der Gewohnheitstrinker oder Spiegeltrinker (Delta-Trinker) muss sich laufend einen bestimmten Blutalkoholspiegel erhalten, um Entzugserscheinungen zu vermeiden.
  3. Der Quartalstrinker (Epsilon-Trinker) braucht in unregelmäßigen Abständen Trinkexzesse - gefolgt von wochen- oder sogar monatelangen Zeiten der Abstinenz.


    Welche Konsequenzen hat ein erhöhter Alkohol-Konsum?

Übermäßiger Alkoholkonsum macht abhängig und schadet sowohl den Organen als auch der Psyche. Krank-
heiten, zu deren Entstehung Alkohol beiträgt, sind:

  • Leberentzündung (Hepatitis)
  • Fettleber
  • Leberzirrose
  • Alkoholpsychosen, Nervenschädigungen (Polyneuropathie)
  • Kehlkopfkrebs
  • Speiseröhrenkrebs
  • Bauchspeicheldrüsenkrebs
  • Magenkrebs
  • Leberkrebs
  • Herzmuskelerkrankung (Kardiomyopathie)
  • Bluthochdruck

Um Ihre Gesundheit nicht zu gefährden, sollten Sie Ihre persönlichen Grenzen in Bezug auf den Alkoholkonsum
daher genau kennen und einhalten. Beachten Sie, dass sich durch Krankheit oder Stress das Gefühl für diese
Grenzen nach oben verschiebt, Sie also mehr trinken, als Ihnen gut tut.
Oft führt Alkohol zu Problemen in Familie und Beruf. Zudem sollten Sie sich im Klaren darüber sein, dass
Alkohol enthemmt. Sie werden dann viele Situationen falsch einschätzen. Wenn Sie Alkohol getrunken haben,
sollten Sie daher beispielsweise nicht Auto fahren - auch dann nicht, wenn Sie das Gefühl haben, dass es
"nur ein Bier" war.

Wie können Sie dem Alkoholkonsum kontrollieren?

  • Achten Sie darauf, wie viel Sie trinken.

  • Notieren Sie sich gegebenenfalls jedes Glas Alkohol in Ihrem Kalender.

  • Überlegen Sie, wie Sie am einfachsten den Konsum reduzieren. Reden Sie darüber mit Ihrem Partner oder einem guten Freund.

  • Trinken Sie keinen Alkohol am Arbeitsplatz.

  • Trinken Sie nie alleine.

  • Überlegen Sie sich jeden Genuss eines alkoholische Getränks ganz genau.

Diese Liste kann man jederzeit verlängern. Schreiben Sie alle Vorschläge auf, die Ihnen einfallen. Suchen Sie anschließend die Vorschläge heraus, die Ihnen wirklich durchführbar erscheinen und testen Sie sie.
Nach einer Weile sollten Sie sich mit einem Freund oder Ihrem Partner zusammensetzen und über die
gemachten Erfahrungen reden.

Wenn Sie es nicht alleine schaffen

Ihr Hausarzt oder eine Beratungsstelle helfen Ihnen, wenn Sie es nicht allein schaffen. Sie müssen nur den Mut aufbringen, sich und anderen einzugestehen, dass Sie Ihren Alkoholkonsum nicht mehr unter Kontrolle haben.

Entzugserscheinungen

Schon die Entscheidung, weniger zu trinken, ist schwierig. Wenn Sie auch noch zitternde Hände,
Schweißausbrüche, Unruhe oder andere Entzugserscheinungen bekommen, wenden Sie sich am besten
an einen Arzt. Er wird mit Ihnen zusammen Ihre Krankheit behandeln und versuchen, die Beschwerden
zu mindern.

Wo können Sie mehr in Erfahrung bringen?

Ihr Hausarzt und öffentliche Organisationen, Vereine und Beratungsstellen, die sich mit Alkoholismus
beschäftigen, informieren Sie gern. Wenden Sie sich vor allem an Selbsthilfegruppen.

Suchen Sie als Betroffener oder als Angehöriger Rat und Hilfe?



Wenden Sie sich an:

 Blaues Kreuz 
-ehrenamtliche Suchtkrankenarbeit -
Ortsverein Ihrhove e.V.
Verdistraße 13
26810 Westoverledingen

Treff: jeden Dienstag, 20 Uhr im
"Haus der Begegnung"
Blaues Kreuz Ihrhove e.V.
Ihrhover Kirchstraße 15
26810 Westoverledingen


 

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