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Satzung

§ 1

Name, Sitz, Geschäftsjahr

1. Name des Vereins ist:

Blaues Kreuz -ehrenamtliche Suchtkrankenarbeit- Ortsverein Ihrhove e.V.

2. Sitz des Vereins ist 26810 WOL -Ihrhove.

3. Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2

Grundlage der Vereinsarbeit

Grundlage für die Arbeit ist der Glaube an den lebendigen Gott,seinen Sohn Jesus Christus und den Heiligen Geist nach dem Zeugnis der Heiligen Schrift.Das Blaue Kreuz -ehrenamtliche Suchtkrankenarbeit, Ortsverein Ihrhove e.V. versteht sich als Teil der Gemeinde Jesu Christi mit einem besonderen diakonischen Auftrag und weiß sich mit der Evangelischen Allianz verbunden.

Die Arbeit erfolgt ausschließlich ehrenamtlich.

§ 3

Zweck des Vereins

1. Das Blaue Kreuz, ehrenamtliche Suchtkrankenarbeit, Ortsverein Ihrhove E.v. verfolgt ausschließlich und unmittelbar mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

2. Zweck des Blauen Kreuzes, ehrenamtliche Suchtkrankenarbeit, Ortsverein Ihrhove E.v. ist, Suchtgefährdeten, Suchtkranken- vor allem Alkoholabhängigen- und den ihnen nahestehenden Personen umfassend zu helfen. Das Blaue Kreuz, ehrenamtliche Suchtkrankenarbeit, Ortsverein Ihrhove E.v. ist bestrebt,durch alkoholenthaltsame lebensweise seiner Mitglieder und durch Information dem Mißbrauch des Alkohols und anderer Suchtmittel entgegenzuwirken sowie der Suchtgefährdung vorzubeugen.Mit seinen Veranstal- tungen und Zusammenkünften bietet es einen alkohol- freien Lebensraum in der christlichen Gemeinschaft.

3. Der Vereinszweck wird verwirklicht inbesondere durch

-geistliche und fachliche Unterweisung und Weiterführung seiner Mitglieder und Freunde,

- umfassende Betreuung (Vor- und Nachsorge) für den Absatz 2 genannten Personenkreis (z.B. Besinnungs-, Therapie- und Ferienwochen),

- Fachberatung und Kontaktpflege für ihre ehrenamltichen Mitarbeiter,

- Herausgabe und Verbreitung von Informations- und Arbeitsmaterial für die Suchtkrankenhilfe,

- Öffentlichkeitsarbeit ( z. B. Informationsdienste in Krankenhäusern,Gemeinden,Schulen und anderen Einrichtungen),

- Zusammenarbeit mit fachlichen und öffentlichen Einrichtungen, Beratungsstellen,Verbänden und Kirchen.

4. Nahestehenden Personen im Sinne von Absatz 2 sind Angehörige und sonstige Bezugspersonen, die als Mitbetroffene selbst der Hilfe bedürfen oder deren Einbeziehung für den Erfolg der Therapie und Betreuung( Vor- und Nachsorge) unentbehrlich ist.

5. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mittel des Vereins.Sie haben bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen oder eingezahlte Beiträge. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4

Enthaltsamkeitsverpflichtung

1. Als bewährte Hilfe zur Befreiung, Bewahrung und alkoholfreien Lebensweise wird Suchtgefährdeten, Suchtabhängigen und ihren Angehörigen eine schriftliche Enhaltsamkeitsverpflichtung angeboten.

2. Allen Angehörigen des Blauen Kreuzes, ehrenamtliche Suchtkrankenarbeit,hrhove e.V.. gilt die Enthaltsamkeitsverpflichtung darüber hinaus aus Zeichen der Solidarität und Verbundenheit. Sie ist darum auch Voraussetzung für die Mitgliedschaft.

3.

Die schriftliche Enthaltsamkeitsverpflichtung lautet:" Ich verpflichte mich, von heute an mit Gottes Hilfe mich aller alkoholischen Getränke zu enthalten. Dauer der Verpflichtung: ..........". die Verpflichtung kann ggfl. auch auf andere Suchtmittel ausgedehnt werden. Abendmahlsgenuß und ärztliche Vorschrift sind von dieser Verpflichtung ausgenommen. Es wird aber empfohlen, an alkoholfreien Abendmahlsfeiern teilzunehmen und um Verordnung alkoholfreier Medikamente zu bitten.

4. Die Verpflichtungsdauer wird den persönlichen Verhältnissen angepaßt, sollte jedoch erstmals 3 Monate nicht überschreiten.

§ 5

Mitgliedschaft im Blauen Kreuz

1.Mitglied des Blauen Kreuzes, Ehrenamtliche Suchtkrankenarbeit, Ortsverein Ihrhove e.V. kann werden, wer...

... sich zu Jesus Christus als seinem Herrn und Heiland bekennt und bestrebt ist,mit Gottes Hilfe nach den Grundsätzen der Heiligen Schrift zu leben.

... mindestens 1 Jahr ununterbrochen alkoholenthaltsam gelebt hat und sich für die Dauer der Mitgliedschaft zur Alkoholenthaltsamkeit schriftlich verpflichtet (siehe §4) und

... die Satzung des Blauen Kreuzes, ehrenamtliche Suchtkrankenarbeit, Ortsverein Ihrhove e.V. anerkennt und

... bereit ist, die ehrenamtliche Suchtkrankenarbeit des Blauen Kreuzes zu fördern ,und den festgelegten Beitrag zu zahlen, und

... das 14. Lebensjahr vollendet hat.

2. Ein Anspruch auf Mitgliedschaft besteht nicht.

3. Die Anfnahme geschieht durch den Vorstand.

4. Mitglieder haben Wahlrecht innerhalb des Vereins.

5. Die Mitglieder haben das Recht, das Abzeichen des Blauen Kreuzes,ehrenamliche Suchtkrankenarbeit,

Ortsverein Ihrhove e.V. zu tragen.

6. Mitglied kann in der Regel nicht sein, wer in der Herstellung, im Verkauf oder im Ausschank alkoholischer Getränke tätig ist. Im Zweifelsfall entscheidet der Vorstand.

7. Wird die Enthaltsamkeitsverpflichtung gebrochen, ruht die Mitgliedschaft. Während dieser Zeit besteht kein Wahlrecht, und das Mitgliedschaftsabzeichen darf nicht getragen werden.Der Vorstand kann 6 Monate nach Neuverpflichtung die Mitgliedschaft wieder anerkennen.

8. Der Austritt eines Mitglieds erfolgt durch eine schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand.

9. Für Mitglieder, die außerhalb der Ehe in einer eheähnlichen Gemeinschaft ohne Trauschein zusammenleben ruht die Mitgliedschaft für die Dauer des ungeregelten Zusammenlebens.

10. Mitglieder, die durch ihr Verhalten die Sache der ehrenamtlichen Suchtkrankenarbeit

Blaues Kreuz schädigen, können durch den zuständigen Vorstand von der Mitgliedschaft ausgeschlossen werden.

§ 6

Freunde des Blauen Kreuzes,

ehrenamtliche Suchtkrankenarbeit,Ortsverein Ihrhove e.V.

Als Freunde des Blauen Kreuzes, ehrenamtliche Suchtkrankenarbeit, Ortsverein Ihrhove e.V. gelten alle Nichtmitglieder, die sich an der Suchtkrankenarbeit beteiligen oder diese fördern. Eine Verpflichtung zur Beitragszahlung besteht nicht.

§ 7

Organe des Vereins

1. Die Mitgliederversammlung

2. der Vorstand.

§ 8

Vorstand des Vereins

Die Verantwortung für den Ortsverein trägt der Vorstand, der aus

dem Vereinsvorsitzenden,

dem stellvertretenden Vereinsvorsitzenden, dem Schriftführer, dem Kassenführer besteht,ohne daß die Mitgliederversammlung gebunden ist an die Zahl, die Aufgabenverteilung und die Bezeichnung der Vorstandsämter.Die Verteilung der Aufgaben auf einzelne Vorstandsmitglieder erfolgt durch Vorstandsbeschluß, soweit sie nicht durch die Mitgliederversammlung bestimmt wird. Das Vorstandsamt und ihre Aufgaben kann nur übernehmen, wer in einer lebendigen, geistliche Beziehung zu Jesus Christus lebt und persönlich nach den Geboten Gottes zu leben bereit ist und die Ehe als Sakrament anerkennt. Der Vorstand kann die Geschäftsführung dem Vorsitzenden und dessen Stellvertreter übertragen. Je 2 Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gemeinsam gerichtlich und außergerichtlich. Soweit erforderlich, sind entsprechende Vollmachten in der gesetzlich vorgeschriebenen Form zu erteilen. Der Vorstand hat die Aufgabe, in regelmäßigen Zusammenkünften alle Fragen des Vereins und seiner Untergliederungen gemeinsam zu beraten und notwendige Entschlüsse zu fassen. Er ist gegenüber den Vereinsmitgliedern verantwortlich.

Zu seinen besonderen Aufgaben gehören (neben den in § 3 genannten):

1. Veranlassung einer fortlaufenden und regelmäßigen Führung von Kassenbüchern über alle Einnahmen und Ausgaben des Vereins und der zum Verein gehörenden Untergliederungen einschließlich der dazugehörenden Unterlagen. Eine Prüfung der Bücher, Belege und Kassenbestände soll jährlich mindestens einmal durch die von der Mitgliederversammlung bestimmten Kassenprüfer erfolgen.

2. Einrichtung von Konten mit entsprechenden Hinweisen oder Zusätzen,aus denen deutlich hervorgeht, daß es sich um Vereinsgelder handelt.

3. Ausstellen von Spendenbescheinigungen und vorschriftsmäßigen Formularen.

Spenden und Vereinsbeiträge müssen in den Kassenbüchern namentlich erfaßt und jederzeit nachprüfbar sein.

4. Erstellung einer Jahresabrechnung über Einnahmen und Ausgaben für das abgeschlossene Kalenderjahr bis zur folgenden Jahreshauptversammlung der Mitglieder.

5. Einberufung und Durchführung einer Jahreshauptversammlung der zum Verein gehörenden Mitglieder.

6. Satzungsgemäße Verwendung der Mitgliederbeiträge und sonstiger Einnahmen.

7. Aufnahme von Mitgliedern in den Ortsverein durch Mehrheitsbeschluß des Vereinsvorstandes.

8. Entgegennahme von Austrittserklärungen.

9. Aktivierung der Mitglieder und Freunde zur Mitarbeit.

§ 9

Mitgliederversammlung des Ortsvereins

1. Die Mitgliederversammlung wird gebildet durch alle dem Ortsverein angehörenden Mitglieder.

2. Die Einberufung erfolgt schriftlich durch den Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter mit einer Frist von 14 Tagen unter Angabe der Tagesordnung. Mitgliederversammlungen können bei Notwendigkeit jederzeit durchgeführt werden. Jahreshauptversammlungen der Mitglieder müssen einmal jährlich stattfinden.

Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind kurzfristig einzuberufen, wenn

a) eine besondere Notlage oder sonst ein dringender Anlaß vorliegt, der den ganzen Verein betrifft,

b) mindestens ein Viertel der Mitglieder dieses schriftlich unter Angabe des Grundes beantragt.

3. Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn mindestens ein Drittel aller Mitglieder anwesend sind. Bei Beschlußunfähigkeit soll innerhalb acht Wochen eine zweite Sitzung einberufen werden, die dann ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig ist. Hierauf ist auf der Einladung hinzu- weisen. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefaßt. Bei Stimmengleichheit erfolgt eine zweite Abstimmung, bevor der Vorsitzende entscheidet. In besonderen Fällen kann eine Beschlußfassung auch auf schriftlichem Wege herbeigeführt werden, wenn keine Gegenstimme abgegeben wird. Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen und von zwei Mitgliedern, darunter

dem Protokollführer, zu unterschreiben.

4. Die Jahreshauptversammlung beschließt u.a. über:

a) Jahresbericht des Vorstandes,

b) Abnahme von Jahresabrechnungen und Entlastung des Vorstandes,

c) Ergänzungswahl des Vorstandes und der Kassenprüfer,

d) Festsetzung des Mitgliederbeitrages,

e) Genehmigung des Haushaltplanes,

f) wichtige Vereinsangelegenheiten,

§10

Wahlen

1. Die Wahl des Vereinsvorstandes durch die Mitgliederversammlung erfolgt für drei Jahre. Jedes Jahr scheidet ein Drittel der Vereinsmitglieder aus; sie bleiben jedoch bis zur Ersatzwahl im Amt. Die Reihenfolge des Auscheidens wird erstmals abgesprochen oder wenn nötig durch Los.

2. Scheidet ein Vorstandsmitglied aus, kann eine Ersatzwahl für die restliche Amtszeit des ausgeschiedenen Mitgliedes erfolgen.

3. Der Vorsitzende wird von der Mitgliederversammlung aus dem Kreis des Vorstandes gewählt.

4. Die Form der Wahl wird durch die Mehrheit der erschienenen Mitglieder bestimmt, mit Ausnahme einer geheimen Wahl, deren Durchführung gefordert werden kann.

5. Jedes Mitglied hat nur eine Stimme, die nicht übertragbar ist.

 

§ 11

Auflösung

1. Der Verein Blaues Kreuz, ehrenamtliche Suchtkrankenarbeit, Ortsverein Ihrhove e.V. kann nur aufgelöst werden, wenn die Mindestgrenze von fünf Mitgliedern unterschritten wird. Zur Auflösung des Vereins bedarf es einer Vierfünftelmehrheit

der abgegebenen Stimmen.

2. Kein Mitglied hat einen Anspruch auf das bei der Auflösung vorhandene Vereinsvermögen.

3. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an das Diakonische Werk der evangelischen Kirche in Deutschland, das es ausschließlich und unmittelbar für mildtätige Zwecke zu verwenden hat.

§ 12

Errichtung der Satzung

Diese Satzung ist errichtet worden am 12. Januar 1997.

 

Unterschriften-

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